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Jahresbericht des Präsidenten 25/26

  • 1. Mai
  • 11 Min. Lesezeit

Tolle Erfolge auf allen Stufen!

Geschätzte Nidwaldner Schneesport-Familie, endlich ist unsere neue Website www.nsv-ski.ch online! Schaut doch mal rein.


Was ist die Aufgabe des Nidwaldner Skiverbandes? «Inmitten der Nidwaldner Bergwelt fördern wir junge Talente, unterstützt durch engagierte Trainerinnen und Trainer und leben den Schneesport mit Herzblut. Als Dachorganisation der Nidwaldner Skiclubs setzen wir uns füreine professionelle Nachwuchsförderung, faire Wettkämpfe und starkes Vereinsleben ein», heisst es auf unserer Homepage.


Ich denke, dies ist uns gelungen. Denn das letzte Verbandsjahr geht wohl als eines der erfolgreichsten in unsere Geschichte ein.


NSV-U16 Team Jugend-Schweizermeisterschaft auf dem Jaunpass (Bild: NSV)
NSV-U16 Team Jugend-Schweizermeisterschaft auf dem Jaunpass (Bild: NSV)



Alpin U16-Bereich – Überragende Saison

Der Sunrise Jugend Cup ist die nationale Rennserie von Swiss Ski für den U16-Nachwuchs. Bereits im letzten Jahr stellte der Nidwaldner Skiverband mit Nino Berlinger den Sieger dieses Cups. Mit Janis Käser vom Skiclub Bannalp-Wolfenschiessen konnten wir den Titel erfolgreich verteidigen. Vitus Eichmann vom Skiclub Beckenried-Klewenalp erreichte Rang 5 und Rina Kiser Rang 10. Damit rundeten sie das tolle Nidwaldner Ergebnis ab.


von links: Aldo Abegg, Vitus Eichmann, Rina Kiser, Janis Käser und Heiko Hepperle (Bild: NSV)
von links: Aldo Abegg, Vitus Eichmann, Rina Kiser, Janis Käser und Heiko Hepperle (Bild: NSV)

Aufgrund seiner herausragenden Leistungen wurde Janis Käser zum Whistler-Cup nach Kanada eingeladen, wo er abermals brillierte. Highlights dieser Saison von Janis:


  • Sieger Sunrise Jugend Cup 2025/26

  • U16-Slalom-Schweizermeister 2025/26

  • 2. Rang U16 Super-G-SM 2025/26

  • 1. Rang SL Whistler-Cup

  • 3. Rang GS Whistler-Cup

  • 3. Rang SG Whistler-Cup



von links: Siegerfoto mit Janis Käser am Whistler-Cup (Bild: NSV)
von links: Siegerfoto mit Janis Käser am Whistler-Cup (Bild: NSV)

Neben den beiden U16-SM-Medaillen von Janis kamen im Slalom auf dem Jaunpass noch zwei Bronze-Medaillen von Vitus Eichmann und Rina Kiser hinzu. Dies waren die Medaillen Nr. 38 - 41, welche seit 2007 auf das Konto der Begabtenförderung Ski Alpin Hergiswil gehen. Drei Medaillen im Slalom gab es definitiv noch nie!


Dies ist eine wunderbare Geschichte für unseren kleinen Kanton, die Begabtenförderung Ski Alpin und den Nidwaldner Skiverband.



Unsere Athletinnen und Athleten konnten auf ganzer Linie überzeugen. Bei den regionalen Punkterennen kam die Konkurrenz kaum am NSV vorbei. Johnny Russi (U14 Knaben) gewann souverän den ZSSV-Rubin-Ziener Intersport-Cup. Weitere Podestplätze erzielten Rina Kiser (U16, Mädchen), Gian Andrin Spichtig (U16, Knaben) sowie Carla und Louis Mauch (U14, Mädchen bzw. U12, Knaben).


Die Grundlage für diese sportlichen Leistungen wird im Sommer gelegt. Die Konditionstrainings und die sechs Gletscherlager gingen wie geplant über die Bühne. Aufgrund der guten Schneeverhältnisse konnte unser U16-JO-Kader abwechselnd in Andermatt und in Engelberg, aber auch auf der Klewenalp trainieren.


Ohne ein gut funktionierendes Trainerteam könnten solche Leistungen nicht erreicht werden. Dies ist ein grosser Verdienst unseres langjährigen Chef Alpin, Heiko Hepperle, der die Gesamtkoordination und Verantwortung trägt. Aldo Abegg hat sich als Nachfolger von Dominic Zimmermann reibungslos in unser Team integriert und wird von unseren Kindern sehr geschätzt.

Herzlichen Dank an Heiko, Aldo und Dominic, der doch noch oft am Berg anzutreffen war. Kean Mathis und Milena Seeholzer halfen gerne aus und Walti Hurschler war die ideale Ergänzung, wenn einer unserer Haupttrainer mit unseren Kaderfahrern anderweitig unterwegs war.


Wie gewohnt führte Claudia Arnold das Talente-Skifahren (Jahrgang 2015) an acht Mittwoch-

Nachmittagen durch.


Der NSV unter der Leitung von Heiko Hepperle sowie unsere Skiclubs waren in dieser Saison

sehr aktiv. Gemeinsam haben wir folgende U16-Skirennen organisiert:

11.01.2026

JO-Punkterennen GS, Andermatt (Skiclub Hergiswil & NSV)

16. – 18.01.

IR-Punkterennen 2x GS & 1x SL, Andermatt (SC Beckenried-Klewenalp)

23. – 25.01.

Nationale Vergleichsrennen 2x GS & 1x SL, Andermatt (FIS-OK & NSV)

08.02.2026

Kant. JO-Meisterschaften, Klewenalp (SC Büren-Oberdorf)

21.02.2026

GP Migros-Ausscheidung, Klewenalp (SC Beckenried-Klewenalp)

22.02.2026

Famigros-Day, Klewenalp, (SC Beckenried-Klewenalp)

25.02.2026

NSV-Slalom, Klewenalp (NSV)


Einzig die geplanten zwei Combi-Race Speed-Punkterennen im Chälengebiet, Klewenalp vom

15. März 2026 fielen leider den Neuschneemassen zum Opfer.



Alpin FIS-Bereich


Schweizer Junioren-Meisterschaften Ski Alpin in Zinal

Auch bei den nationalen Juniorenmeisterschaften war der Kanton Nidwalden ganz vorne mit dabei. Elin Würsch vom SC Beckenried-Klewenalp sicherte sich den Schweizermeistertitel in der Abfahrt in den Kategorien U21 und U18 und wurde damit Nachfolgerin ihrer Clubkollegin Ladina Christen. Ladina ihrerseits gewann am gleichen Ort je eine FIS-Abfahrt und einen FIS-Super-G.


Der stolze NSV-Präsident mit Elin Würsch & Ladina Christen (Bild: Roger Christen)
Der stolze NSV-Präsident mit Elin Würsch & Ladina Christen (Bild: Roger Christen)
Ladina Christen und Elin Würsch, U21-SM-Gold Abfahrt und Ladina Christen (3. Rang) Zinal (Bild: Roger Christen)
Ladina Christen und Elin Würsch, U21-SM-Gold Abfahrt und Ladina Christen (3. Rang) Zinal (Bild: Roger Christen)

Schweizer Meisterschaften Ski Alpin in St. Moritz

An den Speed-Schweizermeisterschaften räumten unsere NSV-Athletinnen vor allem in der Abfahrt ab! Mit mutigen Fahrten auf der anspruchsvollen Weltcup-Strecke in St. Moritz sicherten sich Jasmin Mathis und Delia Durrer die Silber- resp. Bronze-Medaille! Eliane Stössel (Rang 10), Aisha Läubli (14. Rang), Ladina Christen (Rang 18) und Alessia Stössel (Rang 27) rundeten das hervorragende Nidwaldner Ergebnis ab.


von links: Aisha Läubli, Eliane Stössel, Jasmin Mathis, Delia Durrer, David Murer, Ladina Christen und Alessia Stössel an der Downhill-SM in St. Moritz (Bild: Roger Christen)
von links: Aisha Läubli, Eliane Stössel, Jasmin Mathis, Delia Durrer, David Murer, Ladina Christen und Alessia Stössel an der Downhill-SM in St. Moritz (Bild: Roger Christen)

Einen Tag später fand die Liechtensteiner Abfahrtsmeisterschaft statt, bei der Aisha Läubli mit einem grossartigen zweiten Rang über sich hinauswuchs. Dank der deutlichen Senkung ihrer FIS-Punkte in der Abfahrt wurde sie mit dem Aufstieg ins B-Kader von Swiss Ski belohnt.


Neben Marco Odermatt (Nationalmannschaft) und Joel Lütolf (B-Kader) sind mit Jasmin Mathis, Delia Durrer und Aisha Läubli gleich drei Nidwaldnerinnen im B-Kader vertreten.

Diesen Schritt schaffte André Christen, SC Bannalp-Wolfenschiessen knapp nicht. Er bleibt im NLZ Mitte-Kader, in dem er ab nächster Saison mit Nino Berlinger, SC Beckenried-Klewenalp einen neuen Kaderkollegen erhält. Nino schaffte dank einer starken ersten FIS-Saison den direkten Aufstieg ins NLZ Mitte.


Jasmin Mathis – Gewinnerin Sporthilfe Nachwuchspreis 2025

Aufgrund ihrer tollen Leistungen auf Europacup-Stufe wurde Jasmin für die Weltcup-Speedrennen in Andorra aufgeboten und fuhr am 27. Februar 2026 in ihrer ersten Weltcup-Abfahrt mit Rang 23 gleich in die Punkteränge. Weitere fünf Weltcup-Rennen (Soldeu & Val di Fassa) und das Europacup-Finale in Saalbach-Hinterglemm folgten, bevor Jasmin ihre Saison mit der Abfahrts-Silber-Medaille an der SM in St. Moritz krönte.


Die Nomination für den Sporthilfe Nachwuchspreis 2025 war für Jasmin bereits eine schöne Ehre. Dass sie aber kürzlich sogar zur Nachwuchssportlerin 2025 gewählt wurde, übertraf sämtliche Erwartungen. Herzliche Gratulation!


Jasmin Mathis auf dem Leaderthron an der SM in St. Moritz (Bild: Jasmin Mathis)
Jasmin Mathis auf dem Leaderthron an der SM in St. Moritz (Bild: Jasmin Mathis)

Marco Odermatt war im Alpin-Bereich nicht der einzige Olympia-Teilnehmer! Delia Durrer wurde erstmals für die Olympischen Spiele in Bormio selektioniert und durfte den Super-G (Rang 17) sowie die Team-Kombination bestreiten.



Marco Odermatt: Herausragende oder normale Saison?

Dieses Phänomen kennen wir aus der Zeit, als Roger Federer noch aktiv war. Mittlerweile stellen sich die Medien bei einem dritten, vierten oder fünften Platz die Frage: Was ist mit Marco Odermatt los? Ist seine Zeit schon abgelaufen oder kann er noch an seine früheren Erfolge anknüpfen? Dies ist wohl die Schattenseite seiner Erfolge. Denn spätestens nach dieser Saison konnte Marco den bisher besten Schweizer Skifahrer aller Zeiten, Pirmin Zurbriggen, ablösen!


Marco Odermatt am GS in Adelboden (Bild: Management Odermatt)
Marco Odermatt am GS in Adelboden (Bild: Management Odermatt)

Mittlerweile fehlen Marco «nur» noch 4 Kugeln zum Allzeit-Rekord von Marcel Hirscher! Die Zahlen der vergangenen Saison sehen wiederum eindrücklich aus:


  • 3 Kristallkugeln (Gesamt-, Abfahrts- und Super-G-Weltcup)

  • 3 Olympia-Medaillen (Silber GS & Team-Kombi sowie Bronze Super-G)

  • 9 Weltcup-Siege – Vorjahr 8 Siege

  • 17 Podestplätze

  • 1'626 Punkte im Gesamtweltcup

  • 568 Punkte Vorsprung im Gesamtweltcup

  • Erstmals 4 Abfahrtssiege

  • Zum fünften Mal in Folge zum Schweizer Sportler des Jahres gewählt worden!


Für mich war die vergangene Saison einmal mehr überragend! Gerne möchte euch kurz aufzeigen, was er mit 28 Jahren bereits erreicht hat:


  • Marco hat in den letzten fünf Saisons sage und schreibe 16 von 20 möglichen Kristallkugeln gewonnen. Er überliess seinen Konkurrenten (neben den Slalom-Kugeln) lediglich 4 kleine Kugeln.

  • Mit dem 5. Gesamtweltcup-Sieg hat er nun auch Pirmin Zurbriggen in allen wesentlichen Vergleichen als erfolgreichster Schweizer Skifahrer abgelöst.

  • 54 Weltcupsiege und sage und schreibe bereits 102 Podestplätze

  • 4 Olympia-Medaillen, davon Gold im GS 2022

  • 3 WM-Goldmedaillen in Courchevel & Saalbach-Hinterglemm

  • 7 Junioren-WM-Medaillen, davon 6 Goldene

  • Mit 2'042 Punkten (2022/23) hält Marco den Rekord für die meisten Weltcup-Punkte in einer Saison.


Marco reflektiert seine Leistungen in seiner jährlichen Dankeskarte sachlich und schaut bereits wieder nach vorne: «Diese Saison habe ich auch gelernt, mit ein paar kleineren Niederlagen umzugehen. Ich hoffe, diese kleinen Dämpfer helfen mir, dass ich im Sommer in der harten Vorbereitung wieder Gas geben kann, um dann hoffentlich wiederum mit viel Freude in die Saison zu starten.»


Fazit: Diese Erfolge und Zahlen werden wir wohl erst in einigen Jahren richtig einschätzen und einordnen können. Genießen wir die Zeit mit Marco, staunen wir über seine konstanten und herausragenden Leistungen und sind einfach stolz, eine solche Persönlichkeit in unseren Reihen zu haben.


Marco Odermatt mit seinen drei Kugeln (Bild: Management Odermatt)
Marco Odermatt mit seinen drei Kugeln (Bild: Management Odermatt)

Trainingsgemeinschaft Ski Alpin für Nidwaldner Punktefahrer


Die skiclubübergreifende Trainingsgruppe hat sich innerhalb von fünf Jahren voll etabliert und ist aus dem Trainingsbetrieb nicht mehr wegzudenken. Erfreulich war, dass die Ski-Crosser in der Trainingsgruppe sehr gut aufgenommen und sofort integriert wurden.


Die Erfolge können sich sehen lassen. So qualifizierten sich erneut mehrere Kinder für das GP Migros-Finale in Crans-Montana. Ein grosses Dankeschön geht an Walti Hurschler und Markus Blättler, die nicht nur an den Konditionstrainings im Sommer und Herbst, sondern auch im Winter mehrmals wöchentlich mit den Kindern trainierten.



Ski-Cross


Die Saison 2025/2026 zeigte eindrücklich, dass sich der Nidwaldner Skicross auf einem nachhaltigen und erfolgreichen Weg befindet. Das Trainerteam rund um Nicole und Rainer Renggli führte die Arbeit konsequent weiter und sorgte trotz teils anspruchsvoller Bedingungen  für einen strukturierten Trainingsbetrieb. Verbesserte Trainingsstrukturen - unter anderem durch die optimierte Nutzung des Startgates auf der Klewenalp - sowie die bewährte Zusammenarbeit mit der TG Ski Alpin bildeten die Basis für eine positive Entwicklung. Im Wettkampf überzeugte insbesondere der Nachwuchs mit konstant starken Leistungen und einer erfreulichen Leistungsdichte. Gleichzeitig konnten sich auch neue Athletinnen und Athleten  rasch  integrieren  und  bereits  erste  sportliche  Akzente  setzen.


Ergänzt wurde dieses Bild durch wertvolle Einsätze im FIS-Bereich, welche wichtige Erfahrungen auf höherem Niveau ermöglichten. Insgesamt unterstreicht die Saison die stabile Entwicklung und das vorhandene Potenzial im Nidwaldner Skicross. Ein Highlight war sicherlich die Teilnahme von Simon Barmettler an den Junioren-Weltmeisterschaften in St. Moritz.



25 Jahre Achermann Stöckli-Cup


Dieser beliebte Anlass feierte in diesem Jahr ein eindrückliches Jubiläum: Seit 25 Jahren organisiert der Nidwaldner Skiverband bereits den Cup im Animationsbereich! Wir können auf Kontinuität zählen: Einerseits ist die Firma Ski + Sport Achermann AG, Stans seit Anfang an Hauptsponsorin, andererseits ist Thomas Zumbühl erst der dritte Koordinator (nach Walti Odermatt und Roland Mathis).


An den vier Rennen nahmen wiederum rund 1’000 Kinder teil. Ein herzliches Dankeschön geht an die ausrichtenden Skiclubs Emmetten und Buochs auf der Stockhütte, Stans und Engelberg auf der Klostermatte, Giswil auf der Mörlialp und Büren-Oberdorf auf der Klewenalp.


Ein Highlight war sicherlich das Geschenk auf der Klostermatte, wo jede*r Teilnehmer*in ein Marco-Odermatt-Buch „Meine Welt” persönlich in Empfang nehmen durfte.



Nordisch

 

Auch die Nordischen waren äusserst aktiv und alle geplanten Rennen konnten durchführt werden.


Turnusgemäss war der NSV an der Reihe die ZSSV-Meisterschaften Nordisch zu organisieren. Der SC Beckenried-Klewenalp führte die ZSSV- und Unterwaldner-Meisterschaften im Langlauf in Engelberg durch. Das OK unter der Leitung von Roland May war stark gefordert. Am Freitag regnete es, wodurch die Piste aufweichte, und am Samstag schneite es stark. Dank der vielen Helferinnen und Helfer verlief dieser Anlass jedoch reibungslos.


Der 23. Engelberger Nachtsprint fand bei klaren und kalten Temperaturen statt. Davon liessen sich weder die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer noch das eingespielte OK unter der Leitung von Beat Waser oder der gut gelaunte Speaker Roland Bösch stören.


Unser nordisches Aushängeschild ist der 26-jährige Nationalmannschafts-Athlet Janik Riebli, welcher mit der Olympia-Teilnahme sein persönliches Saison-Highlight hatte. Zusammen mit Valerio Grond verpasste Janik mit Rang 4 eine olympische Medaille um Haaresbreite. Schade, waren beide im Vorfeld leicht erkältet…


Neben Janik nahmen noch Lena Häcki-Gross, Biathlon und Sina Arnet, Skispringen an den Olympischen Spielen in Val di Fiemme teil.


Mit Ronja Rietveld, Molly Kafka, Remo Burch, Vince Vogel und neu Giannina Piller sind in der kommenden Saison fünf (!) weitere Biathletinnen und Biathleten des Skiclubs Schwendi-Langis im C-Kader von Swiss Ski.


Leider hat unser Skispringer Lean Niederberger, SC Bannalp- Wolfenschiessen anfangs Saison seinen Rücktritt erklärt.


Auch unsere einzige Snowboard-Kader-Athletin Jessica Keiser hat nach einer durchzogenen Saison ohne Olympia-Teilnahme kürzlich ihren Rücktritt bekannt gegeben.



 

Quer durch den Nidwaldner Skiverband          


Aus dem Vorstand

Neben fünf Vorstandssitzungen fanden diverse TK-Sitzungen und viele Besprechungen statt, in denen die anstehenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten der jeweiligen Ressorts besprochen wurden.


Nachdem unser Instagram-Account schon länger aktiv ist, haben wir nun endlich unsere neue Website erhalten. Unser Vorstandsmitglied Nuot Lietha hat unsere neue Homepage in stundenlanger Fronarbeit erstellt und wird sich auch künftig um sie kümmern.


Aufgrund der Vorgaben von Swiss Ski und Swiss Olympic waren wir aufgefordert, unsere Statuten anzupassen. Wir können uns glücklich schätzen, dass unser Kassier Roland Furger diese Aufgabe übernommen hat. Nun können wir diese anlässlich unserer Delegiertenversammlung zur Genehmigung und Abstimmung unterbreiten.


Begabtenförderung Ski Alpin Hergiswil & Kanton Nidwalden, Abteilung Sport

Wir können uns in Nidwalden glücklich schätzen. Mit Monika Wicki-Hess, der Präsidentin des VBF Hergiswil und Philipp Hartmann, dem Leiter der Abteilung Sport, haben wir langjährige Partner an unserer Seite. Die zielorientierte und unbürokratische Zusammenarbeit mit ihnen ist wirklich vorbildlich. Ohne ihre grosszügige Unterstützung könnten wir niemals so effizient arbeiten.


Gemeinsam schaffen wir weiterhin optimale Bedingungen für den Nidwaldner Skinachwuchs.



Personelle Informationen

Der Nidwaldner Skiverband ist personell bestens aufgestellt. Die beiden Profitrainer Dani Niederberger (Nordisch) und Heiko Hepperle (Alpin) bleiben uns auch in Zukunft erhalten.


Neben Aldo Abegg (Trainer Alpin und ZSSV-Koordinator) bleibt uns auch Dominic Zimmermann in einem Teilpensum von ca. 20% erhalten. Es ist schön zu sehen, dass unsere jahrelange Kontinuität Bestand hat.


Wir können uns glücklich schätzen, dass sich bis auf Thomas Schwab alle zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stellen. Nach zehn Jahren im Vorstand des Nidwaldner Skiverbandes möchte Thomas Schwab nun mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Das Ressort „Kommunikation” wird durch eine Rochade innerhalb des Verbandes besetzt. Nuot Lietha, der unsere neue Website aufgesetzt hat, wird künftig für unseren Aussenauftritt verantwortlich sein. Glücklicherweise haben wir bereits einen sehr aktiven Nachfolger für sein bestehendes Ressort „Skicross” gefunden.


Ein vollzähliger Vorstand ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr.



ZSSV Alpin U16-Koordinator

Unser Ziel war es, dass unser neuer Alpin-Trainer Aldo Abegg die Aufgaben von Dominic Zimmermann als ZSSV-Alpin-U16-Koordinator übernimmt. Deshalb haben wir im Mai/Juni 2025 gemeinsam mit dem ZSSV den neuen Leistungskatalog erarbeitet.


Die Verhandlungen verliefen positiv, sodass wir die neue Leistungsvereinbarung unterzeichnen und verlängern konnten.


Gönnervereinigung Ski 91


Ein weiterer wichtiger und grosszügiger Sponsor des Nidwaldner Skiverbandes ist die Gönner-Vereinigung Ski 91.


Sie setzt sich für den alpinen und nordischen Skirennsport in Nidwalden ein. Mit den jährlichen Unterstützungsgeldern aus den Mitgliederbeiträgen soll die sportbegeisterte Jugend gefördert werden. Im letzten Vereinsjahr konnten einige Neumitglieder gewonnen werden, worüber wir uns sehr freuen.


Zusammen mit dem Vorstand stellt der Präsident von Ski 91, Marcel Grimm, jeweils ein interessantes Jahresprogramm zusammen. Neben den jährlichen Anlässen wie der Generalversammlung, dem Business-Lunch oder dem Sommer-Apéro besuchten wir am 30. Januar 2026 das Sportpanorama in Zürich. Der Blick hinter die Kulissen war sehr spannend.



Aus den Vereinen

Ich schätze die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Skiclubs und dem Nidwaldner Skiverband sehr.



Orientierungssitzung BBE AG & NSV-Präsidentenkonferenz

Ende September lädt Heinz Rutishauser, der Geschäftsführer der Bergbahnen Klewenalp-Stockhütte, alle Partner aus dem Schneesportbereich zu einer Orientierungssitzung ein. Dies ist wichtig, um die Interessen der verschiedenen Gruppen und Skiclubs zu berücksichtigen und die Veranstaltungen zu koordinieren.


Zu Beginn dieser Saison haben die Titlis-Bahnen mitgeteilt, dass sie dem Alps-Pass beigetreten sind und deshalb aus unserem Verbund austreten werden. Somit war klar, dass unsere langjährige NSV-Saisonkarte zum letzten Mal angeboten wird. Mit dem Beitritt der Bergbahnen Klewenalp-Stockhütte zum Magic Pass per 1. Mai 2026 hat sich eine ganz neue Dynamik entwickelt.


Die Teilnehmer des Achermann-Stöckli-Cups können sich freuen, denn ab sofort sind sämtliche Skigebiete im Magic Pass enthalten.


Aktuell haben bereits erste Sitzungen mit den Transportunternehmungen Zentralschweiz (TUZ) stattgefunden. Ziel der Zentralschweizer Kantonalverbände ist es, den „Schneepass Zentralschweiz” für ehrenamtlich tätige Skiclub-Funktionäre zu einem interessanten Preis anzubieten. Dies ist jedoch für die nächste Saison 2026/27 noch nicht umsetzbar.


Im Anschluss an die Orientierungssitzung findet unsere NSV-Präsidentensitzung statt, die wir jeweils gemeinsam mit den JO-Leitern durchführen. So ist gewährleistet, dass alle Beteiligten den gleichen Wissensstand haben. Ich bin überzeugt, dass diese regelmässigen Treffen ein Grund für die wertschätzende und zielorientierte Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Skiclubs sind.



Delegiertenversammlung und NSV-Schneenacht 2026 in Hergiswil

Die letztjährige Delegiertenversammlung und beliebte Schneenacht fanden in Wolfenschiessen statt. Der Skiclub Bannalp-Wolfenschiessen hat diesen Anlass mit viel Herzblut perfekt orgnaisiert. Die Mehrzweckhalle Zälgli war bis auf den letzten Platz gefüllt.


Gaby Bohnenblust und Roland Bösch führten wieder sehr unterhaltsam durch den Abend. Mit vielen lustigen, interessanten, unterhaltsamen und informativen Programmpunkten blieb kein Auge trocken.


Neben der Siegerehrung des NSV-Cups in den Kategorien Nordisch und Alpin wurden nicht nur die jungen Athlet*innen, sondern auch die etablierten Sportler*innen geehrt.


Unser Hauptanlass wird dieses Jahr turnusgemäss vom Skiclub Hergiswil im Loppersaal, Hergiswil durchgeführt. Er findet am Samstag, 30. Mai 2026 statt.


Wir freuen uns auf ein Wintersport-Familienfest und die Ehrung der erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler des vergangenen Winters. Ab 17.00 Uhr seid ihr alle herzlich in Hergiswil willkommen. Ihr dürft euch auf einen interessanten Abend freuen, der wiederum vom altbewährten Duo Gaby Bohnenblust und Roland Bösch moderiert wird.


-> Reserviert euch diesen Termin!

Die Einladung und den Anmeldelink findet ihr unter www.nsv-ski.ch.



Und zum Schluss!

Wie ihr meinem ausführlichen Bericht entnehmen könnt, neigt sich ein äusserst intensives, spannendes und erfolgreiches Verbandsjahr dem Ende zu.


Als Präsident des Nidwaldner Skiverbandes bin ich stolz auf unsere Leistungen und danke allen, die dazu beigetragen haben.


Beckenried, 25. April 2026 Euer Präsident: Roger Christen


Marco Odermatt und Beat Feuz bei der Ehrung in Kitzbühel (Bild: Alina Odermatt)
Marco Odermatt und Beat Feuz bei der Ehrung in Kitzbühel (Bild: Alina Odermatt)

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