Jahresbericht Skicross 25/26
- 1. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Breite, Entwicklung und klare Fortschritte
Die Skicross-Saison 2025/2026 stand im Zeichen der Weiterentwicklung und Festigung. Nach den emotionalen Momenten des Vorjahres zeigte sich das Team in diesem Winter gefestigt, geschlossen und mit klarem Fokus auf die sportliche Entwicklung. Der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe war jederzeit spürbar und bildete die Grundlage für die positiven Resultate auf und neben der Piste.
Das Trainerteam rund um Nicole und Rainer Renggli führte die Arbeit konsequent weiter und sorgte trotz teils anspruchsvoller Bedingungen für einen strukturierten Trainingsbetrieb. Ein wichtiger Fortschritt gelang bereits vor dem Winter: Das Startgate auf der Klewenalp wurde erstmals im Herbst auf Pfähle gestellt und fix installiert. Diese Massnahme hat sich bewährt und ermöglichte über die gesamte Saison hinweg deutlich stabilere Trainingsbedingungen. Das Startgate entwickelte sich damit erneut zu einem zentralen Element in der Ausbildung – hier wurden Technik, Reaktionsvermögen und Rennverhalten gezielt geschult.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die enge Zusammenarbeit mit der TG Nidwalden. Die gemeinsamen Trainings haben sich etabliert und führten zu spürbaren Fortschritten auf allen Stufen. Der Austausch, die Intensität und die gegenseitige Unterstützung haben die Qualität im gesamten Team erhöht. Ein grosser Dank gilt an dieser Stelle Walter Hurschler und dem gesamten TG-Team für ihr Engagement.
Die Rennsaison konnte in diesem Winter grösstenteils planmässig durchgeführt werden. Mit Stopps in St. Moritz, Grimentz, Hoch Ybrig und Lenk erhielten die Athletinnen und Athleten zahlreiche Möglichkeiten, sich im Wettkampf zu messen und weiterzuentwickeln. Besonders erfreulich präsentierten sich die jüngeren Kategorien der Swiss-Ski Skicross Tour. In der Kategorie U12 Mädchen lieferten Nina Zgraggen und Meret Grendelmeier die
Saison in jedem Rennen top Platzierungen, während Livia Bösch und Leia Gabriel die Breite
im Team unterstrichen.

Bei den U14 Mädchen überzeugte Odile Grendelmeier mit Siegen in St. Moritz und Grimentz sowie einem weiteren Podestplatz in Hoch Ybrig. Elin Alessandri, die unter der Nidwaldner Flagge startet, konnte sich ebenfalls im vorderen Bereich etablieren und wichtige Punkte sammeln.
In der Kategorie U16 Knaben zeigte sich ein spannendes und leistungsstarkes Bild: Lio Renggli setzte mit seinem Sieg in St. Moritz und weiteren starken Auftritten wichtige Akzente. Franco Baumann überzeugte durch Konstanz und regelmässige Podestplätze über die gesamte Saison hinweg.
Auch weitere Athletinnen und Athleten wie Max Wymann, Sämi Durrer, Noa Renggli oder Lia von Holzen nutzten die Rennmöglichkeiten konsequent, sammelten wertvolle Erfahrungen und konnten mit einzelnen Topresultaten auf sich aufmerksam machen.
Im FIS-Bereich standen Simon Barmettler, Lenn Gabriel und Alain Duner im Einsatz. Die Saison war geprägt von einem hohen Leistungsniveau und intensiver Konkurrenz. Simon Barmettler setzte mit seiner Teilnahme an den Junioren-Weltmeisterschaften ein klares Highlight und sammelte wichtige internationale Erfahrungen. Lenn Gabriel konnte sich bei den Junioren-Meisterschaften für das Finale qualifizieren und wichtige Schritte auf diesem Niveau machen. Alain Duner war als Vorläufer im Weltcup in Arosa im Einsatz und verletzte sich dabei bei einem Sturz.
Die Saison 2025/2026 zeigt deutlich: Der Nidwaldner Skicross verfügt über eine starke Basis und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Die Kombination aus engagierter Nachwuchsarbeit, funktionierender Zusammenarbeit und wachsender Wettkampferfahrung bildet die Grundlage für die nächsten Schritte.

Mit diesem Fundament blicken wir zuversichtlich auf die kommende Saison und wünschen allen Athletinnen und Athleten weiterhin viel Erfolg, Gesundheit und Freude am Skicross-Sport.
Sportliche Grüsse
Nuot Lietha, Chef Skicross




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