top of page

Schneenacht 2026

  • vor 1 Tag
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 8 Stunden

270 Gäste, zahlreiche junge Athletinnen und Athleten, eine Fackel, sechs Olympia-Stationen und mehr Applaus als in manchem Stadion. Die Schneenacht 2026 war ein Abend, der zeigt, was in diesem kleinen Kanton steckt.


Andrea Epp-Ellenberger im Interview mit Roland Bösch
Andrea Epp-Ellenberger im Interview mit Roland Bösch

Unter dem Motto «Winterspiele» verwandelte sich die Schneenacht in eine Reise durch die olympischen Austragungsorte von Milano Cortina. Durch den Abend führten gewohnt souverän und unterhaltsam Gaby Bohnenblust und Roland Bösch. Bereits der Auftakt sorgte für die richtige Einstimmung: Ganz im Stil einer olympischen Eröffnungsfeier wurde die Schneenacht mit einem Fakellauf eröffnet.


Die ehemalige Weltcup-Athletin Andrea Epp-Ellenberger eröffnete den Fackellauf und übergab die Flamme an Markus Berger, Präsident des organisierenden Skiclubs Hergiswil. Über Monika Wicki-Hess, Präsidentin der Begabtenförderung Hergiswil, gelangte die Fackel weiter zu NSV-Präsident Roger Christen und schliesslich zu Helen Fischer von Nordic Engelberg, welche gleichzeitig als Funktionärin des Jahres für ihren langjährigen Einsatz geehrt wurde. Anschliessend durfte Andrea Epp-Ellenberger – begleitet von einem emotionalen Rückblick auf ihre Karriere – das Feuer der Schneenacht entfachen.


Marco Odermatt - das Aushängeschild eines starken NSV


Die erste Station der sportlichen Reise führte nach Bormio zu den alpinen Männern. Dort stand natürlich Marco Odermatt im Mittelpunkt. Der Nidwaldner Ausnahmeathlet wurde für seine erneut herausragende Saison geehrt und vom Publikum mit grossem Applaus gefeiert. Anschliessend übernahm er persönlich die Ehrungen der Nachwuchsathleten der Jahrgänge 2010 bis 2014 für ihre Leistungen im NSV-Cup.

Auch die FIS-Athleten wurden auf die Bühne gebeten und blickten gemeinsam mit den Gästen auf die vergangene Saison zurück. Dabei wurde einmal mehr sichtbar, wie breit der Nidwaldner Schneesport mittlerweile aufgestellt ist.


Marco Odermatt überreicht die Preise den jüngsten Nachwuchsathleten
Marco Odermatt überreicht die Preise den jüngsten Nachwuchsathleten

Olympische Reise durch sämtliche Schneesportdisziplinen


Nach der Vorspeise führte die Reise weiter nach Predazzo zu den Skispringern. Dort wurde Sina Arnet für ihre starken Leistungen und ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen geehrt. In Tesero standen anschliessend die Langläuferinnen und Langläufer im Fokus. Neben den Nachwuchsathletinnen und -athleten sorgten insbesondere die Videobotschaften von Lea Fischer und Janik Riebli für grosse Begeisterung im Saal. Beide mussten sich für die Schneenacht entschuldigen, richteten aber persönliche Worte an die Gäste in Hergiswil.


Sina Arnet erzählt über ihre Erfahrungen an den Olympischen Spielen
Sina Arnet erzählt über ihre Erfahrungen an den Olympischen Spielen

Weiter ging die Reise nach Livigno – diesmal zu den Snowboardern. Dort wurde insbesondere Jessica Keiser gewürdigt. Die Nidwaldner Snowboarderin beendet ihre Karriere und wurde im Rahmen der Schneenacht gebührend verabschiedet. Auch wenn ihr die Qualifikation für die Olympischen Spiele verwehrt blieb, blickte man gemeinsam auf eine beeindruckende Karriere zurück.

Im Anschluss standen die Skicrosser im Mittelpunkt. Zuerst wurden die FIS-Athleten geehrt, ehe die Nachwuchsfahrerinnen und Nachwuchsfahrer auf die Bühne geholt wurden, welche in der diesjährigen Swiss-Ski Tour Gesamtwertungen Podestplätze erreichten. Gerade im Bereich Skicross wurde deutlich sichtbar, dass sich in Nidwalden in den vergangenen Jahren eine starke und erfolgreiche Nachwuchsstruktur entwickelt hat.


links: Alain Duner, Simon Barmettler und Lenn Gabriel von Skicross Nidwalden – recht: Jessica Keiser im Gespräch mit Roland Bösch


Jasmin Mathis und die nächste Generation sorgen für Begeisterung


Mit Cortina erreichte die Schneenacht anschliessend die Bühne der alpinen Frauen. Die Nidwaldner Olympionikin Delia Durrer musste sich zwar entschuldigen lassen, dennoch stand der Frauenbereich im Mittelpunkt vieler Emotionen. Besonders Jasmin Mathis sorgte für grosse Aufmerksamkeit. Die junge Nidwaldnerin wurde als Weltcup-Neuling und Nachwuchssportlerin des Jahres geehrt. Anschliessend ehrte sie selbst die Nachwuchsfahrerinnen der Jahrgänge 2010 bis 2014 für ihre starken Leistungen im NSV-Cup.

Auch die weiteren FIS-Fahrerinnen wurden für ihre Leistungen der vergangenen Saison gewürdigt und zeigten eindrücklich auf, wie viel Potenzial im Nidwaldner Rennsport steckt.


links: Jasmin Mathis als Weltcup-Neuling – recht: FIS-Fahrerinnen, Elin Würsch, Ladina Christen & Aisha Läubli


Botschaft aus Antholz beziehungsweise Engelberg


Die letzte Station des Abends führte nach Antholz – zum Biathlon. Dort meldete sich Lena Häcki-Gross per Videobotschaft direkt aus der Ferne. Mit einer symbolischen Ballon-Luftpost schickte sie ihre Grüsse nach Hergiswil und sorgte damit für einen weiteren Höhepunkt des Abends. Auch die weiteren Athletinnen und Athleten aus dem Biathlonbereich wurden auf der Bühne für die herausragenden Leistungen im vergangenen Winter geehrt.



Dank an Thomas Schwab und starke Unterstützung für den Nachwuchs


Neben den sportlichen Ehrungen wurde auch das langjährige Engagement im Verband gewürdigt. Thomas Schwab, der den NSV-Vorstand nach zehn Jahren verlässt, wurde unter grossem Applaus verabschiedet und für seine Arbeit verdankt.

Zum Abschluss durfte sich der Nidwaldner Skiverband zudem über einen namhaften Beitrag für die Nachwuchsförderung freuen: Der Präsident der Gönnerveinigung Ski91, Marcel Grimm überreichte einen Check über 25’000 Franken an den NSV.


Checkübergabe der Gönnervereinigung Ski91 an den NSV
Checkübergabe der Gönnervereinigung Ski91 an den NSV

«Es entsteht unglaublich viel Gutes»


Die Schneenacht 2026 zeigte eindrucksvoll, wie erfolgreich der Schneesport im kleinen Kanton Nidwalden unterwegs ist. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den Skiclubs, den Trainern, Funktionären und den zahlreichen Helferinnen und Helfern ist.

NSV-Präsident Roger Christen brachte es in seinen Schlussworten treffend auf den Punkt: Es sei schön zu sehen, wie die Skiclubs zusammenarbeiten und wie daraus so viel Gutes entstehe. Genau dieses Miteinander war an der Schneenacht 2026 in jeder Minute spürbar.


Kommentare


UNSERE PARTNER

Hauptsponsor des Nidwlander Skiverbands ist die Nidwaldner Sachversicherung

Hauptsponsor

Gönnervereinigung

Sportförderung

Sponsoren & Gönner

  • Instagram

Nidwaldner Skiverband Kirchenweg 38, 6375 Beckenried info@nsv-ski.ch

bottom of page